Allgemeines

Die SG Stern Bremen ist der Bremer Zweig der Daimler Sportgemeinschaft
Ende 1989 hat sich die Laufgruppe innerhalb dieser Sportgemeinschaft in Bremen gegründet. Ziel war es, den bereits vorhandenen losen Verbund von Läufern in einer organisierten Gemeinschaft zusammen zu führen. Die SG Stern Bremen bot sich dafür mehr als an, da wir uns alle dem "Stern" verbunden fühlten und fühlen. Heute sind auch sog. "Externe", also Nicht-MitarbeiterInnen von Mercedes-Benz in Bremen in der Gemeinschaft herzlich willkommen.

Wo wir uns treffen / trainieren


Wir parken und treffen uns am Einkaufszentrum "Hansa Carree" in Bremen / Hastedt,
immer Dienstags, immer kurz vor 17:00 Uhr s.t.
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Die "Standardrunde" ist ca. 14 km lang, es kann aber auch abgekürzt werden
(der Rote Pfeil markiert das Weserwehr).
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Hier z.B. eine Strecke mit ca. 4 km.

Die Bilder stammen von http://openrouteservice.org/ bzw. http://www.openstreetmap.org/Copyright.

Die Strecke 14 km, auch als Satelitenbild, ist außerdem gespeichert bei
jogmap.de, nach Registrierung und Anmeldung zu finden unter Ort: Bremen, Läufer YapYap, Streckenname: "Rund um den Werdersee". Auch zu finden ist hier "Erster schneller Km Werdersee" und "Schneller Km Werdersee".
Gästebuch

Wann wir uns treffen

Immer am Dienstag, pünktlich um 17:00 Uhr s.t. geht es hier (anklicken!) los (keine Voranmeldung erforderlich, es ist immer jemand da (außer in der Ferienzeit, da lieber vorher fragen).
Aufgrund der unterschiedlichen Leistungsstufen der LäuferInnen teilen wir uns in mehrere Gruppen auf, so dass jeder in einer seiner Leistung entsprechenden Geschwindigkeit laufen kann. Bei uns läuft niemand allein (außer auf eigenen Wunsch, z.B. einer erforderlichen Abkürzung der Laufstrecke).

Die Bilder stammen von http://openrouteservice.org/ bzw. http://www.openstreetmap.org/Copyright.
 

Wieviel wir trainieren

Die Laufstrecke um den Werdersee ist ca. 14 km lang. Es besteht aber die Möglichkeit (je nach Befinden) abzukürzen (5 km, 7 km, 10 km).
Bei Vorbereitung auf einen Marathon wird die Strecke von einigen Läufern auch gerne 2x gelaufen.

Wir laufen zur Arbeit

Einmal in der Woche laufen einige unserer Mitglieder zu Fuß zur Arbeit. Dieser spezielle Lauf findet immer am Donnerstag oder Freitag, nach Absprache, um 5:30 Uhr ab Bahnhof Barrien (Syke) statt. Die Gruppe hat sich auch schon einen Namen gegeben: "Lauf der Arbeit". Gerne kann man auch auf der Strecke dazu stoßen, wie es Mitglied Günter S. bereits tut, er startet ab Seckenhausen und läuft der Gruppe entgegen, um dann gemeinsam weiter zu laufen, denn so kann man sich nicht verpassen! Der Lauf endet bei Mercedes-Benz, Werk Bremen, Tor 1 oder Tor 7. Für Werksangehörige besteht die Möglichkeit auf dem Gelände von Mercerdes-Benz zu duschen. Wer Interesse hat, dieses Erlebnis mit den Läufern des Lauftreffs zu teilen, meldet sich bitte beim Spartenleiter Olli.


Streckenverlauf:
Start: Bahnhof Barrien (Syke) über Weyhe, Leeste, Leester Marsch, zur Weser (Höhe Autobahnbrücke), Werdersee, Weserwehr, Hansa Carree, Hemelinger Tunnel, Daimler Tor 1 / Tor 7. Es kann auch entgegen gelaufen werden.
Gästebuch

Wir sind Tool Runnings

Unsere Laufgruppe Tool Runnings hat einen eigenen Blog.

Werderseepokal

Den Werderseepokal erhält derjenige Läufer (Bedingung: Mitglied der SG Stern Laufgruppe), der innerhalb eines Jahres (vom ersten Dienstag im November bis letzten Dienstag im Oktober) am Trainingstag (also immer Dienstags) anwesend war und mindestens einmal das sog. "Ohr" gelaufen ist. Der Pokal soll Ansporn für eine regelmäßige Teilnahme am Dienstag sein.
In den vergangenen Jahren haben den Pokal gewonnen:

1996 Hans K.
1997 Hans K.
1998 Olli
1999 Hans K.
2000 Olli
2001 Klosi
2002 Klosi
2003 Ludger H.
2004 Klosi
2005 Matthias D.
2006 Klosi
2007 Matthias D.
2008 Ludger H. und Klosi (Tabelle Saison 2007 / 2008)
2009 Markus J. (Tabelle Saison 2008 / 2009)
2010 Bernado B.R. (Tabelle Saison 2009 / 2010)
2011 Matthias D. und Klosi (Tabelle Saison 2010 / 2011)
2012 Olli (Tabelle Saison 2011 / 2012)
2013 Uli (Tabelle Saison 2012/2013)
2014 Uli (Tabelle Saison 2013/2014)
2015 Jola B. (Tabelle Saison 2014/2015)
2016 Jola B. (Tabelle Saison 2015/2016)


Somit führt Klosi diese Liste mit bereits 6 gewonnenen Pokalen an.
Über die Jahre war allerdings Gründungsmitglied und langjähriger Spartenleiter Olli das Mitglied mit den meisten Strichen für Anwesenheit und Läufe, zumindest was die Mitglieder angeht.
Damit wir den Überblick behalten, haben wir eine "Ewige Bestenliste".
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2017 14. 24 Stunden Burginsellauf Delmenhorst

Was wir hinter uns haben
Männerstaffel
Mixed-Staffel
24-Stundenlauf in Delmenhorst? 
Klingt ja ganz interessant, aber ist das nicht völlig verrückt? Bereits im letzten Jahr hatte ich von der Veranstaltung gehört, allerdings zog es mich doch lieber zur Kieler Woche. In diesem Jahr lässt mich eine Verletzung zögern teilzunehmen, doch die Reaktionen von Kollegen, die letztes Jahr mitgelaufen sind: "Einmal und nie wieder" lassen meine Neugierde wachsen und so beschließe ich die Läuferinnen und Läufer mental zu unterstützen. Bis Freitagabend weiß ich nur, dass die Veranstaltung in Delmenhorst an der Graft stattfindet und Samstag um 12.00 Uhr beginnt und am Sonntag um 12.00 Uhr endet. Ich plane so gegen 18.00 Uhr dort aufzutauchen, damit ich mindestens bis zum Feuerwerk um 22:45 Uhr durchhalte. Doch meine Neugier bringt mich dazu schon am Nachmittag aufzubrechen.
Zeltlager Atmosphäre
Das Zelt der SG Stern ist nicht zu übersehen. Es ist das einzige grüne Zelt auf dem Platz und die vertrauten Fahnen der SG Stern stehen gut sichtbar davor. Mein erster Eindruck: "Das sieht ja ganz gemütlich aus." Die Läuferinnen und Läufer haben zwei Pavillons aufgebaut und ein üppiges Grillbuffet steht bereit, sogar an eine romantische Lichterkette wurde gedacht. In dem großen grünen Zelt befinden sich Feldbetten und jede Menge Taschen mit Wechselklamotten und irgendwie fühle ich mich in meine Jugend zurückversetzt, in denen einige Wochenenden in ähnlichen Zelten verbracht wurden. In mir wächst der Gedanke im nächstens Jahr ebenfalls mitzulaufen!!!
Es folgt eine sehr herzliche Begrüßung und im "Camp" herrscht – auch nach bereits fünf Stunden Laufen - eine besondere Atmosphäre aus Anspannung und Gemütlichkeit. Die Läuferinnen und Läufer erklären mir den Laufmodus und so langsam bekomme ich eine Ahnung, was es heißt beim 24-Stundenrennen mitzumachen!!! Insgesamt sind 19 Teilnehmer für die SG Stern and friends am Start. Es gibt eine Männerstaffel mit neun Leuten und eine Mixed-Staffel mit zehn Personen. Diese haben sich wiederum in 2er und 3er Teams eingeteilt und laufen jeweils ein bis zwei Stunden durch. Ehrlich gesagt habe ich das Prinzip immer noch nicht so ganz verstanden, daher mache ich mich auf den Weg zur Laufstrecke, wo ich auf weitere Kollegen und Mitläufer treffe. Außerdem sind hier einige Essensbuden, Toilettenwagen, Musik und ein Zelt mit Fernseher aufgestellt, in dem man die aktuelle Platzierung inkl. gelaufener Kilometer und schnellster Runde sehen kann. So langsam dämmert mir, dies ist kein Kindergeburtstag...
Staffelstabübergabe
Der erste Läufer eines Teams startet auf die 1,205km lange Tour und übergibt dann den Staffelstab an den nächsten. Dieser übergibt nach seiner Runde an den nächsten und dieser wieder auf den ersten Läufer. Jeder Läufer muss nach einer Runde das Staffelholz weitergeben und das ganze wiederholt sich für ein bzw. zwei Stunden. Dann ist das nächste Team an der Reihe und die ersten drei Läufer haben Zeit um zu duschen, was zu Essen und sich auszuruhen. Schon jetzt beginnt mein Respekt für die Läufer zu wachsen. Was mich jedoch völlig aus der Bahn bringt, das sind die Einzelläufer! Da sind 118 Männer und Frauen, die die kompletten 24 Stunden alleine bestreiten?! Klar, die laufen nicht die ganze Nacht durch und sind langsamer unterwegs als die Staffelläufer, doch der Erste hat es auf beachtliche 202km gebracht. Wie man seinen Schweinehund dafür überwinden kann ist mir nach wie vor ein Rätsel?! Vielleicht muss man dafür doch etwas verrückt sein? Ich jedenfalls könnte mir gut vorstellen auch im nächsten Jahr wieder als Zuschauer dabei zu sein. Das ist nicht ganz so anstrengend…

Doch zurück zur SG Stern and friends Truppe. Um den Anreiz für eine schnelle Runde (unter 4.00 min) zu erhöhen werden die ersten Geldangebote gemacht und auch sonst ist die Stimmung sehr locker und entspannt. Als es auf Mitternacht zugeht kommt bei dem ein oder anderen ein kleines Tief durch, doch die Teammitglieder tauschen untereinander nochmal die Reihenfolge und entlasten diejenigen, die gerade etwas längere Pausen benötigen. Und so laufen sie stoisch ihre Runden.  Gegen 2:30 Uhr übermannt dann auch mich die Müdigkeit und ich verabschiede mich von den Sportlern. Zu Hause angekommen checke ich aber doch nochmal die aktuelle Platzierung der Staffeln bevor ich einschlafe. Um 8:00 Uhr klingelt bereits wieder der Wecker und mein erster Gedanke gilt den tapferen Läufern, die maximal nur vier Stunden Pause zum Duschen und Schlafen haben und nun schon wieder - oder besser gesagt, immer noch - am Laufen sind. Der Gedanke auch im nächsten Jahr wieder "nur" als Besucher dabei zu sein nimmt wieder Überhand.
Auf zur letzten Runde!
Als ich dann aber auf einem Foto in das glückliche Gesicht einer Läuferin blicke, die auf dem Weg zu ihrer letzten Runde ist, fällt mir folgender Spruch eines Kollegen ein: "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!" Und Stolz können die Läuferinnen und Läufer allemal auf sich sein. Mit insgesamt 271 Runden (326,672 km) und 230 Runden (278,196 km) landen die SG Stern and friends-Teams auf dem 5. Platz in der Männerwertung und auf dem 15. Platz im Mixed-Wettbewerb.
Vielleicht muss man etwas verrückt sein um am 24-Stundenlauf teilzunehmen, aber es ist definitiv eine ganz besondere Veranstaltung, die mit viel Teamgeist zu einem wahren Erlebnis werden kann.

Herzlichen Glückwunsch an die Läuferinnen und Läufer für diese beachtliche Leistung!!

Sarah K.

2017 B2Run Bremen

Was wir hinter uns haben

Das war der 2017 B2Run Bremen, verdonnert, verblitzt, verregnet, verschoben und doch veranstaltet!
Wie schon 2016 nahm das Mercedes-Benz Werk Bremen der Daimler AG mit einer großen Anzahl (gemeldet waren 588) Läuferinnen und Läufer an der Veranstaltung B2Run in Bremen teil. Damit stellte das Werk die größte Gruppe. Wir, die Laufgruppe der SG Stern, haben tatkräftig bei der Ausgabe der Startunterlagen unterstützt. Natürlich sind einige von uns auch mitgelaufen, sogar der 3. Platz in der Gesamtwertung wird von einem Läufer der Laufgruppe SG Stern Bremen belegt, Sebastian Kohlwes! Sebastian hat es zu einem hohen Bekanntheitsgrad in der Region rund um Bremen gebracht, seine Leistungen sind bemerkenswert. Die Veranstaltung stand allerdings unter keinem guten Stern. Mehrere Startverschiebungen aufgrund der unübersichtlichen Wetterlage (Gewitter) sorgten bei den Sportlern für Frust. Schließlich, um 20:00 Uhr, wurde dann doch der Startschuss gegeben. Auf der Strecke erwischte die Läufer dann doch ein Schauer, Gewitter blieb aber aus. Nach dem Lauf war es für viele einfach zu feucht und der angebotene Treffpunkt im Weserstadion blieb weitestgehend nur ein Durchlaufpunkt und lud nicht zum Verweilen ein. Hoffentlich wird es nächstes Jahr nicht dazu führen, dass einige Sportler gar nicht erst antreten. Jedenfalls, einen großen Dank an das Mercedes-Benz Werk Bremen und die Daimler BKK für die Unterstützung und Organisation für die Mercedes-Läufer. Es hat alles sehr gut geklappt und für das Wetter können alle nichts. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr wieder?
https://goo.gl/photos/KM2NDXHiYkjk7R4i8
Zum Fotoalbum auf das Bild oder hier anklicken > KLICK <

2017 Europamarathon in Görlitz

Was wir hinter uns haben

Das lag Joachim L. auf dem Herzen, ein Bericht vom Europamarathon in Görlitz, der ihm ausgesprochen gut gefallen hat und er daraufhin einen Bericht in die Tasten gehauen hat:

Europamarathon in Görlitz

Die Kombination war verlockend, so dass es in diesem Jahr für mich den Halbmarathon in Görlitz als
Laufevent neben dem Halbmarathon in Bremen und Hannover gab.
Die Kombination für meine Frau und für mich bestand in diesem Fall aus Kurzurlaub mit Städte- und Landschaftserkundung für uns beide und einem Halbmarathon für mich.
Die Stadt Görlitz und die ganze Umgebung hat eine ganze Menge zu bieten, die Stadt selbst wurde im zweiten Weltkrieg zum Glück nur sehr wenig zerstört, so dass es eine ganze Menge historische Fassaden zu sehen gibt. Da das in Deutschland einzigartig ist, wird das von vielen Filmemachern genutzt. Hier wurden beispielsweise grosse Teile des Films „the monument men“ gedreht.
Obermarkt in Görlitz
Ein kleiner Abendspaziergang führt über die Neisse nach Polen und wieder zurück, der Landeswechsel über die Neisse ist unspektakulär und selbstverständlich.

Lohnenswert war für uns ein Besuch beim „heiligen Grab“, einer Kopie des heiligen Grabes aus Jerusalem, die dadurch, dass sie über die Jahrhunderte viel weniger und seltener zerstört wurde als das Original, einen realistischen Eindruck wiedergibt. Die Kopie ist in diesem Falle näher am Original als das Original selbst.

Ein Tag hat uns mit der Bahn die Neisse entlang nach Zittau geführt und von dort mit der Schmalspur-Dampflok nach Oybin. Dort gibt es eine Burg- und Klosterruine, die einen Besuch wert ist.
Schmalspur-Lok
Der letzte Ausflug vor dem Lauf ging nach Bad Muskau in den Fürst-Pückler-Park. Mit Fahrrädern vom Verleih wurde der erkundet (die Beine sollten ja nicht überstrapaziert werden).
Pückler-Park
Im Mittelpunkt des Himmelfahrt-Wochenendes sollte für mich aber der Halbmarathon stehen, der jährlich im Rahmen des Europa-Marathons stattfindet.
Die Stadt Görlitz wird durch die Neisse geteilt, der polnische Teil der Stadt heisst Zgorzelec und - Europa sei Dank - präsentieren sich beide Städte gemeinsam als „Europa-Stadt“. Der Marathon führt damit durch Deutschland und durch Polen. Der Halbmarathon bleibt im deutschen Teil.

Am Samstag ging es dann zum Abholen der Startunterlagen in das örtliche Gymnasium. Es machte den Anschein, als ob der halbe Ort aktiv dabei ist, jedem ein schönes Lauferlebnis zu bieten. Der eine hieß die Läufer willkommen, der nächste zeigte nochmal, wo es welche Unterlagen gibt, die dann auch schnell zur Hand waren; eine kleine Laufexpo gab es und preiswerte und sehr gute Laufshirts. Und natürlich hing eine Übersichtskarte aus, an der sich der Lauf (und das Höhenprofil) erkunden ließ. Diese Landkarte mit Höhenprofil vom Halbmarathon hat meine Laufuhr aufgezeichnet.
Strecke und Profil
Der Lauftag am Sonntag war dann ein farbenfrohes und buntes Fest. Den halben Tag gab es irgendwo einen Start oder einen Zieleinlauf, es sind dabei: ein 5km-Lauf, ein Kinderlauf, ein Birkenstock-Lauf, 10km, Halbmarathon, Marathon, Inliner-, Handbike- und Einradhalbmarathon, die durchgeführt werden.

Um 9:10 Uhr waren die ca. 130 Marathonis auf der Strecke, zunächst Richtung Neisse und Zgorzelec, um 9:20 Uhr ging es dann auch für mich und die übrigen ca. 250 Halbmarathonis auf die Piste.
Bislang bin ich nur Flachland-Läufe gewohnt, so dass die ca. 180 Anstiegsmeter in den ersten 10km Laufstrecke bei Gegenwind ungewohnt waren. Zudem wusste ich, dass der „Weinhübel“ als letzter Anstieg wartet. Nebenbei bin ich ein echt schlechter Bergab-Läufer (meine Wade hat das noch zwei
Tage danach gemeldet!). An der Strecke, die durchweg über öffentliche Straßen führte, gab es ca. alle 2km Verpflegung und Getränke. Das fand ich  außergewöhnlich viel und echt angenehm, zumal es mit 25°C am Start um 9:20 Uhr schon ziemlich warm war. Nach der Hälfte der Strecke hatte sich das
Feld auseinandergezogen. Noch nie bin ich bei einer Laufveranstaltung mit so wenigen Läufern um mich herum unterwegs gewesen.

Zum Zieleinlauf geht’s nochmal 500m leicht bergan, meine Zeit am Ende war langsamer als vorher geschätzt; mein Lerneffekt hier war, dass die Einstellung auf das Streckenprofil und das Einteilen der Strecke mehr Zeit gekostet hat, als meine Leistungsfähigkeit an Möglichkeiten hergegeben hätte; im Ziel hatte ich noch reichlich Reserve und war auch schnell wieder fit, auch wenn das hier
Noch nicht wieder fit
noch nicht so aussieht.
Nach dem Lauf ging es nochmal ins Hotel, obwohl wir schon ausgecheckt waren. Die Betreiber kennen das mit dem Laufen schon und stellen extra für die Laufteilnehmer die dort übernachten eine Dusche, Handtücher, Duschgel und was man sonst noch so braucht zur Verfügung. Das Hotel Meridian, das diesen Service bietet, liegt ca. 300m von Start/Ziel entfernt und war auch sonst eine Prima Adresse. Auf den ersten Blick von außen und den Hinterhof mit den Parkmöglichkeiten vielleicht noch nicht, aber die inneren Werte überzeugen. Wir hatten ein großzügiges und blitzsauberes Zimmer mit Balkon. Das Personal war durchweg superfreundlich und unkompliziert, beim reichhaltigen Frühstück gab es jede Menge frisches Obst, frischen Obstsalat neben den üblichen Dingen. Wer abends noch Wünsche hatte, für den gab es auf dem Flur einen gefüllten Kühlschrank mit allerlei Biersorten und alkoholfreien Getränken, eine Kaffeemaschine, also kurzum: Klasse.

Mal sehen, welcher Lauf der nächste wird (neben Bremen natürlich).

Joachim L.

2017 Spreewald Marathon

Was wir hinter uns haben

Auf die Gurke, fertig, los …

Fahrt mit der SG Stern Bremen zum Spreewald Marathon

(Fotoalbum am Ende des Textes)

21.04.2017 (Freitag)
Wir trafen uns um 11:00 Uhr am Bremer ZOB um mit unseren beiden Autos in Richtung Spreewald zu starten.
Die Reisegruppe
Nach einer kurzweiligen, da sehr lustigen Fahrt, erreichten wir am Nachmittag das Örtchen Burg, um unsere Startunterlagen abzuholen.
Anschließend ging es dann weiter nach Cottbus, wo wir unser Hotel bezogen. Nach kurzem "Einrichten" in den Zimmern, machten wir uns mit der Straßenbahn auf in Richtung City und haben in einem tollen Bistro gemeinsam zu Abend gegessen.
Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir noch auf dem Cottbuser Altmarkt Halt gemacht, der an diesem Abend von 180 bunt leuchtenden Pinguinen bevölkert war. Dazu gab es chillige Musik und Cocktails.
Pinguintag in Cottbus
22.04.2017 (Sonnabend)
Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns heute auf den Weg nach Lübbenau, wo wir eine dreistündige Kahnfahrt über die weit verzweigten Spreekanäle machten. Unterwegs stoppten wir an einem Gurkenstand und konnten Kaffee, Schmalzbrot und Gurkenspezialitäten verköstigen. 
Spreewaldgurken
Die Mittagspause wurde im Zentrum des Dörfchens Lehde im Restaurant "Zum föhlichen Hecht" gemacht. Dort konnten sich alle stärken und ein wenig die Beine vertreten, bevor es dann nach einer Stunde wieder mit dem Kahn zurück nach Lübbenau ging. Unser Fährmann hatte immer einen lustigen Spruch auf Lager und hat uns während der Fahrt super unterhalten und uns über die Gegend und die Menschen hier informiert.
Ausflug mit dem Kahn
Auch heute war es zwar wieder ziemlich kühl, dafür aber trocken und sogar die Sonne ließ sich oft blicken. 
Zum Abendessen ging es zu einem wirklich guten Italiener. Von außen sah er noch relativ unscheinbar aus, überraschte uns allerdings mit einem wunderschönen Ambiente im Innenraum.
Italiener mit Ambiente und Tisch "42", genau richtig!
Zufällig bekamen wir sogar den Tisch mit der Nummer 42, als wäre das schon ein Zeichen für den am nächsten Tag stattfindenden Marathon.
Das Essen schmeckte auch hier wirklich super und es gab sogar noch nen "Absacker" auf Kosten des Hauses :-)

23.04.2017 (Sonntag, Renntag)
Um 8:45 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Burg. Da der Parkplatz etwas außerhalb lag mussten wir noch ca. 20 Minuten zu Fuss gehen. Dort angekommen ging es erstmal in die Warme Turnhalle, die auch gleichzeitig Umkleide und Startbeutelabgabeplatz war.
Um ca 10:10 Uhr noch mal kurz einlaufen und dann ab in die Startaufstellung.
Es kann losgehen!
Die Stimmung am Start war genial. Einpeitschende Musik, dann der Wunsch des Moderators, auch die schöne Strecke durch den bezaubernden Spreewald zu genießen und nicht nur mit "Scheuklappen" durch die Landschaft zu flitzen.
Nach einem gemeinsamen Countdown und dem Motivationslied "Run boy run" wurden die 10km-Läufer, die Halbmarathonis und die Marathonis um 10:30 Uhr gemeinsam auf die Strecke geschickt.
Wir genossen den Start in der Sonne mit einem breiten Lächeln und Freude im Herzen.
Da Stephan sich zum Ziel gesetzt hatte unter 1:45 Std. den "Halben" zu laufen setzte er sich gleich frühzeitig ab. Klosi, Jens und Ulli starteten gemeinsam, wobei Ulli es - aufgrund einer vorausgegangenen Erkältung -  ruhig angehen lassen wollte. Martin peilte eine Verbesserung seiner Bestzeit an und war entsprechend schnell weg, ebenso wie Ingo. Heike, die einen 10er lief, und Burgi hatten sich ihre eigenen Pläne gemacht und zogen diese auch durch.

Der erste Kilometer war gerade vorbei, da ging ein fetter Hagelschauer auf uns nieder. Glücklich waren diejenigen, die mit Mütze oder Cap liefen, da so ein Gesichtspeeling nicht wirklich schön ist. Zum Glück war der Niederschlag nur von kurzer Dauer.
Nach ca. 2 km holte Frank, der vom Ende des Feldes gestartet war, da er sich erst kurz vorm Start in die Startaufstellung einreihen konnte, den Ulli ein und ca. 2 Minuten später gesellten sie sich zu Klosi. Nun liefen sie zu dritt in dem Tempo welches sich Klosi und Jens gesetzt hatten.
Auf den Hagelschauer angesprochen (Frank hatte vorhergesagt, dass es erst gegen 13:00 Uhr regnen wird) konnte er erhobenen Hauptes sagen, dass es nicht geregnet hat. Es hagelte ;-) .
Bei km 8 war dann aber schon wieder alles anders. Klosi ging kurz raus, Jens war am Verpflegungspunkt (VP) und Frank lief am VP vorbei, da es einige Läufer gab, die stehen blieben und es etwas unübersichtlich wurde. Nun lief Frank alleine, jeden km etwas schneller als Klosi und Jens und setzte sich dementsprechend ab, obwohl es klar war, das er wieder eingeholt werden würde.

Der Spreewald ist wirklich schön. Wir liefen sowohl schmale asphaltierte Radwege, als auch Feldwege und Waldwege, und immer wieder überquerten wir kleine Brücken über die kleinen Wasserwege der Spree.

Kleine Brücken im Spreewald
Man könnte es als idyllisch beschreiben. Es gab Sonne, Regen, Hagel, 6 Grad und vor allem Wind, der zum Glück nur selten direkt von vorn kam.
Nach etwa 2 1/2 Stunden kündigte sich das nächste "Unwetter" in Form eines schwarzen Himmels an. Es hagelte schlimmer als beim ersten Mal, die Straßenränder wurden weiss und es wurde schlagartig gefühlt 5 Grad kälter.
Das war für Klosi das Signal sich von Jens "abzusetzen" und sich wieder warmzulaufen :-) .
Immer mal wieder gab es kleine Stimmungsnester an der Strecke, meist um die VP´s herum, wo die Läufer von Moderatoren auch mal namentlich und herkunftsmäßig erwähnt wurden. Aber im Grunde war es ein toller Marathon mit toller Landschaft, allen Wettern und vor allem mit Wind.
Frank ist mittlerweile dazu übergegangen die km mit einer Pace von 5:30/min "abzuarbeiten". Er erinnerte sich an Klosis Worte "Wenn Du die 3 Stundenmarke bei km 32 erreichst brauchst du "nur" noch einen Schnitt von 6 Minuten und du schaffst die Schallmauer (unter 4 Stunden)". Er erreichte die 32 km bei 2:57 Stunden und war noch guter Dinge. 
Bei km 33 zog Klosi an Frank vorbei, bei 37 war es Ulli. Jetzt wurde es schwer für Frank die 6er Pace zu halten. Er hatte das Gefühl zu stehen und jeder km wurde länger und länger. Bei km 40 musste eine Spitzkehre gelaufen werden und als Frank die Spitzkehre zurücklief kam ihm Jens entgegen, der sehr überrascht war, dass Frank noch nicht im Ziel war. Für Frank war es aber auch ein Ansporn noch mal alles zu geben um nicht auch noch von Jens überholt zu werden.

Der letzte km zog sich und plötzlich hörte man den jubelnden Zieleinlauf.
Laufen macht Spaß! Alle "Bremer Sterne", die das Ziel bereits erreicht hatten, standen da und jubelten dem jeweils Einlaufenden zu, wie schön!

Schlussendlich ging es durch ein Spalier von 20 Cheerleadern, die ihre Püschel nur für die schwangen, die gerade durchliefen.


Dann waren wir im Ziel und die Uhren stoppten:


bei Heike C.                      nach 01:12:58 (10km)
bei Michael B.(Burgi)         nach 01:52:09 (Halbmarathon)
bei Stephan S.                  nach 01:40:54 (Halbmarathon)
bei Ingo Cl.                       nach 01:27:50 (Halbmarathon)
bei Jens B.                        nach 04:01:33 (Marathon)
bei Frank S.                      nach 03:59:04 (Marathon)
bei Ulli Z.                          nach 03:56:02 (Marathon)
bei Martin M.                    nach 03:53:48 (Marathon)
bei Andreas (Klosi) K.       nach 03:49:21 (Marathon)

Yeah, so einige Bestzeiten sind gefallen. Die grüne Gurke mit den bronzenen Blättern war voll verdient!
Grüne Gurken für die Spartenleitung! Jens und Klosi
Der Spreewald Marathon mit all seinen vielen Sportveranstaltungen, als da wären Kanufahren, Wandern, Walken, Skaten, Radfahren und Laufen, an nur einem Wochenende (!), ist aus meiner Sicht ein sehr zu empfehlendes Event! Und als Zielverpflegung gab es unter anderem Spreewaldgurken und Club-Cola :-) .
Nach dem Rennen haben wir uns alle in der Turnhalle wieder getroffen und sind erschöpft aber glücklich zurück ins Hotel gefahren.
Das gemeinsame Abendessen fand heute im redo XXL statt. Ein etwas anderes Ess-Erlebnis mit gigantischen Portionen, die garantiert alle satt gemacht haben.
Mörder Burger
Als krönenden Abschluss des Tages kehrten wir nach einem kurzen Verdauungsspaziergang zu einer Bierprobe im LaBierathorium ein. Dort wurden die unterschiedlichsten Biervarianten probiert.
Frank bei der Bierprobe
24.04.2017 (Montag)
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück ging es zurück nach Bremen.
Alles in Allem war es eine sehr gelungene Fahrt mit sehr netten Leuten und einer Menge Spaß.
Sehr nette Leute und eine Menge Spaß!
Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt im Oktober 2017, wenn es zum Bottwartal Marathon geht.

Stephan S. und Frank S.
https://goo.gl/photos/osxjiuPgcxYCPsRu5
Zum Fotoalbum hier anklicken > KLICK <