Allgemeines

Die SG Stern Bremen ist der Bremer Zweig der Daimler Sportgemeinschaft
Ende 1989 hat sich die Laufgruppe innerhalb dieser Sportgemeinschaft in Bremen gegründet. Ziel war es, den bereits vorhandenen losen Verbund von Läufern in einer organisierten Gemeinschaft zusammen zu führen. Die SG Stern Bremen bot sich dafür mehr als an, da wir uns alle dem "Stern" verbunden fühlten und fühlen. Heute sind auch sog. "Externe", also Nicht-MitarbeiterInnen von Mercedes-Benz in Bremen in der Gemeinschaft herzlich willkommen.

Wo wir uns treffen / trainieren


Wir parken und treffen uns am Einkaufszentrum "Hansa Carree" in Bremen / Hastedt,
immer Dienstags, immer kurz vor 17:00 Uhr s.t.
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Die "Standardrunde" ist ca. 14 km lang, es kann aber auch abgekürzt werden
(der Rote Pfeil markiert das Weserwehr).
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Hier z.B. eine Strecke mit ca. 4 km.

Die Bilder stammen von http://openrouteservice.org/ bzw. http://www.openstreetmap.org/Copyright.

Die Strecke 14 km, auch als Satelitenbild, ist außerdem gespeichert bei
jogmap.de, nach Registrierung und Anmeldung zu finden unter Ort: Bremen, Läufer YapYap, Streckenname: "Rund um den Werdersee". Auch zu finden ist hier "Erster schneller Km Werdersee" und "Schneller Km Werdersee".
Gästebuch

Wann wir uns treffen

Immer am Dienstag, pünktlich um 17:00 Uhr s.t. geht es hier (anklicken!) los (keine Voranmeldung erforderlich, es ist immer jemand da (außer in der Ferienzeit, da lieber vorher fragen).
Aufgrund der unterschiedlichen Leistungsstufen der LäuferInnen teilen wir uns in mehrere Gruppen auf, so dass jeder in einer seiner Leistung entsprechenden Geschwindigkeit laufen kann. Bei uns läuft niemand allein (außer auf eigenen Wunsch, z.B. einer erforderlichen Abkürzung der Laufstrecke).

Die Bilder stammen von http://openrouteservice.org/ bzw. http://www.openstreetmap.org/Copyright.
 

Wieviel wir trainieren

Die Laufstrecke um den Werdersee ist ca. 14 km lang. Es besteht aber die Möglichkeit (je nach Befinden) abzukürzen (5 km, 7 km, 10 km).
Bei Vorbereitung auf einen Marathon wird die Strecke von einigen Läufern auch gerne 2x gelaufen.

Wir laufen zur Arbeit

Einmal in der Woche laufen einige unserer Mitglieder zu Fuß zur Arbeit. Dieser spezielle Lauf findet immer am Donnerstag oder Freitag, nach Absprache, um 5:30 Uhr ab Bahnhof Barrien (Syke) statt. Die Gruppe hat sich auch schon einen Namen gegeben: "Lauf der Arbeit". Gerne kann man auch auf der Strecke dazu stoßen, wie es Mitglied Günter S. bereits tut, er startet ab Seckenhausen und läuft der Gruppe entgegen, um dann gemeinsam weiter zu laufen, denn so kann man sich nicht verpassen! Der Lauf endet bei Mercedes-Benz, Werk Bremen, Tor 1 oder Tor 7. Für Werksangehörige besteht die Möglichkeit auf dem Gelände von Mercerdes-Benz zu duschen. Wer Interesse hat, dieses Erlebnis mit den Läufern des Lauftreffs zu teilen, meldet sich bitte beim Spartenleiter Olli.


Streckenverlauf:
Start: Bahnhof Barrien (Syke) über Weyhe, Leeste, Leester Marsch, zur Weser (Höhe Autobahnbrücke), Werdersee, Weserwehr, Hansa Carree, Hemelinger Tunnel, Daimler Tor 1 / Tor 7. Es kann auch entgegen gelaufen werden.
Gästebuch

Wir sind Tool Runnings

Unsere Laufgruppe Tool Runnings hat einen eigenen Blog.

Werderseepokal

Den Werderseepokal erhält derjenige Läufer (Bedingung: Mitglied der SG Stern Laufgruppe), der innerhalb eines Jahres (vom ersten Dienstag im November bis letzten Dienstag im Oktober) am Trainingstag (also immer Dienstags) anwesend war und mindestens einmal das sog. "Ohr" gelaufen ist. Der Pokal soll Ansporn für eine regelmäßige Teilnahme am Dienstag sein.
In den vergangenen Jahren haben den Pokal gewonnen:

1996 Hans K.
1997 Hans K.
1998 Olli
1999 Hans K.
2000 Olli
2001 Klosi
2002 Klosi
2003 Ludger H.
2004 Klosi
2005 Matthias D.
2006 Klosi
2007 Matthias D.
2008 Ludger H. und Klosi (Tabelle Saison 2007 / 2008)
2009 Markus J. (Tabelle Saison 2008 / 2009)
2010 Bernado B.R. (Tabelle Saison 2009 / 2010)
2011 Matthias D. und Klosi (Tabelle Saison 2010 / 2011)
2012 Olli (Tabelle Saison 2011 / 2012)
2013 Uli (Tabelle Saison 2012/2013)
2014 Uli (Tabelle Saison 2013/2014)
2015 Jola B. (Tabelle Saison 2014/2015)


Somit führt Klosi diese Liste mit bereits 6 gewonnenen Pokalen an.
Über die Jahre war allerdings Gründungsmitglied und derzeitiger Spartenleiter Olli das Mitglied mit den meisten Strichen für Anwesenheit und Läufe, zumindest was die Mitglieder angeht.
Damit wir den Überblick behalten, haben wir eine "Ewige Bestenliste".
Gästebuch

2016 New York City Marathon

Was wir hinter uns haben

Ein Traum wurde wahr!

Als mich letztes Jahr ein paar Lauffreunde fragten: "Waldi, wir wollen nach New York zum Marathon willst du mit?", musste ich sehr lange überlegen (ca. 0,5 Sekunden)!
Na klar da bin ich doch dabei 😜!!!
Und Zack, schon war es soweit, am 03.11. 2016 ging es über den großen Teich (Holger, Ilse, Waldi, Holger, Kirsten).
Auf dem Sprung durch Big Apple
Ich war sofort begeistert von dieser verrückten aber sehr coolen Stadt.
Waldi voller Begeisterung über eine tolle Stadt
Am 06.11.2016 um sechs Uhr morgens ging es mit dem Bus zum Start, fast 4 Stunden mussten jetzt überbrückt werden, bis es endlich los ging, aber zum Glück bei besten Wetter.
Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Waldi auch zu dir, NYC!
Dann der Start, die Amerikanische Nationalhymne wurde gespielt (Gänsehaut pur).
video

Wir Fünf liefen als Gruppe zusammen und blieben auch zusammen, als Holger mit dem Magen Probleme bekam, zwei, drei mal besuchte er das Dixi, egal, Zeit spielte keine Rolle, genießen war angesagt.
Die Stimmung auf der Strecke war einfach super genial, so viele Bands, so viele Leute die einen anfeuerten , ich bekam stets eine Gänsehaut und das auch heute noch, wenn ich daran zurück denke.
Nach 42,195km liefen wir durch den Central Park ins Ziel ein und waren einfach nur Happy und überglücklich.
Die FÜNF!
Eins ist ganz gewiss, ich werde diesen Marathon und diese ganz besondere Stadt niemals vergessen!

LG Waldi
Zum Nachmachen empfohlen
Der Lohn!

2016 Bergischer Ultra

Was wir hinter uns haben

Was eigentlich als kleiner Trainingslauf vom Meldeläufer Michael Frenz und seinem Laufteam auf dem Bergischen Panoramasteig gedacht war, entwickelte sich doch zu einem besonderer Art von Ultralauf, an dem über 50 Teilnehmer ihr Interesse bekundeten: Einem Trail-Ultramarathon ohne jeglichen Support, wahlweise die 'Mitteldistanz' über 125km oder die 'Langdistanz' über 240km. Verpflegung und Dropbagstation gab es nur einmal, und zwar bei Kilometer 125. Da ich nächstes Jahr eventuell nochmal den WiBoLT angehen möchte, wollte ich auf ähnlichem Terrain noch et..

Stefan S.

Bei einer Kopieraktion in diesem Blog hat Olli  leider diesen Artikel von Stefan S. versehentlich gelöscht. Nur der o.g. Trxt ist erhalten geblieben. Das tut Olli fürchterlich leid, zumal sich Stefan stets sehr viel Mühe gibt, seine Erfahrungen an uns weiter zu geben.
Natürlich stellt sich Stefan für Fragen zur Verfügung, sollte Interesse an der Teilnahme an diesem Ultra Lauf bestehen. Kontakt über Olli.

2016 12. Bremen Marathon

Was wir hinter uns haben

Nach der sehr erfolgreichen Teilnahme des Mercedes-Benz Werk Bremen am Firmenlauf B2Run machten die Läuferinnen und Läufer auch beim Bremen Marathon eine schnelle und fitte Figur. Auch in diesem Jahr gab es für alle Läuferinnen und Läufer aus dem Mercedes-Benz Werk Bremen wieder eine zentrale Anlaufstelle beim Bremen Marathon. Hier konnte man seine Sachen deponieren und sich umziehen, was viele Teilnehmer gerne in Anspruch nahmen.
Die Daimler Betriebskrankenkasse versorgte alle Kolleginnen und Kollegen mit Getränken und Bananen, die Bäckerei Starke aus Schwanewede spendierte wieder einige Bleche Butterkuchen und Quarkbällchen.
Es war also angerichtet und auch das Wetter zeigte sich von seiner besten (Läufer) Seite. Mit 13 Grad wurde es für die Zuschauer zwar ohne Sonne schnell sehr frisch, die Läuferinnen und Läufer nahmen diese Witterung aber dankbar auf. Wer den Marathon unter vier Stunden lief, wurde sogar von Regen verschont, auch wenn dieser nur kurz und knackig ausfiel.
Nach den drei Läufen (10km, Halbmarathon, Marathon) nutzten viele Teilnehmer das Mercedes-Benz Zelt als Anlaufstelle, um sich mit Angehörigen zu treffen und sich mit anderen Mitläufern über die Erlebnisse auf der Strecke auszutauschen. Neben vielen Bestzeiten gab es auch die eine oder andere Marathonpremiere, die ausgiebig besprochen wurde. Insgesamt ein runder Tag, der mit einem tollen Orgateam zum bleibenden Erlebnis wurde.
Vielen Dank auf diesem Weg an die Sparte Laufen und Fotografie der SG Stern Bremen, das Mercedes-Benz Werk Bremen, die Daimler BKK, Health&Safty und die Bäckerei Starke. Wir freuen uns nun auf die Laufveranstaltungen im kommenden Jahr. Läuft bei uns!
Rainer G.
https://goo.gl/photos/osxjiuPgcxYCPsRu5
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Sebastians Zieleinlauf hier anklicken KLICK <

Start Halbmarathon hier anklicken > KLICK <

2016 Schwarzwaldlauf

Was wir hinter uns haben

Schwarzwaldlauf

Nachdem sich Ingo Schulze, der Organisator von Deutschland- und Transeuropaläufen mit dem Spreelauf 2014, an dem die Spree in 5 Tagen abgelaufen wurde, endgültig zur Ruhe setzen wollte, hielten seine Frau und er die organisationsfreie Zeit nur ein paar Monate aus und die Idee des Schwarzwaldlaufes war geboren: An 5 Tagen sollte es auf insgesamt rund 270km durch den Schwarzwald gehen, mit Start und Ziel in Ingos Heimatstadt Horb am Neckar.

Ich selber musste ja 2014 nach der dritten Etappe des Spreelaufes wegen einem schmerzhaften Shin Splint (Schienbeinkantensyndrom) aussteigen und so war ich schon seit über einem Jahr zum Schwarzwaldlauf 2016 angemeldet. Die Teilnehmerliste las sich immer mehr wie ein großer Familienausflug der Ultramarathonis! Mit dabei auch wieder die üblichen Verdächtigen, wie etwa 2 Japaner, die jeweils eigens zu Ingos Etappenläufen anreisten, daneben noch Mitläufer aus dem europäischen Ausland. Regelmäßig erhielten die Teilnehmer in spe Updates zum Lauf von Ingo, mit allen möglichen Hinweisen und Ermahnungen, dass ja niemand sagen konnte, man habe von nichts gewusst. Wer Ingos Bücher über die Transeuropaläufe kennt, der weiß, dass hinter vielen seiner Anmerkungen knallharte Erfahrung als Organisator stecken und manche der Erfahrungen mussten wohl nicht nochmal gemacht werden.
So wollte ich auch die erneute Erfahrung eines Shin Splints vermeiden. Schon lange bin ich deshalb bei Ultraläufen auf spezielle Laufsocken umgestiegen, und auch ansonsten hatte ich seit dem Spreelauf doch einiges an Erfahrung gesammelt, was man denn so zu einem Etappenlauf mitnehmen musste:
Mal wieder nur das Nötigste eingepackt... :-)
Natürlich wollte ich für alle Eventualitäten gepackt haben, aber Ingo kannte ja auch seine Pappenheimer (wie mich) und die Gepäckmitnahme war auf 25kg begrenzt, das Bügeleisen solle man auf Empfehlung des Veranstalters zu Hause lassen. Schließlich hieften Ingos (freiwillige) Helfer jeden Tag das Läufergepäck in den LKW und luden es am Etappenziel wieder aus. Bei 70 Läufern mit jeweils 25kg kommen da dann doch auf über eineinhalb Tonnen an Läufergepäck und die anderen Helfer an den Verpflegungspunkten wollten ja sicherlich auch etwas mitnehmen.

Naja, mit Isomatte, Schlafsack, zwei Paar Schuhen, Energie-Gels, Salbe gegen Wundlaufen, Müsli-Riegeln, Magnesiumcitrat, Mehrfachsteckdose (die Anzahl von Steckdosen in Turnhallen, wo wir übernachteten, war ja stets begrenzt), diverse Ladekabel, Garmin-Handheld-GPS-Gerät (etrex 20x), Campinggeschirr, Laufrucksack, Windjacke, Fleece, Shirts und diversen Laufhosen (da war mehr dann doch auch "mehr", im Falle des Wundlaufens wollte ich unterschiedliche Ausführungen haben), verschiedene andere Kohlenhydrate in leckerer Form sowie Rote-Beete-Saft kam ich gerade so auf Ingos geforderte maximale 25kg. Es sollte ja auch warm und trocken werden, so dass ich zumindest auf zusätzliche Ausrüstung für Kälte und Regen verzichten konnte.

Zusammen mit Winfried B. und Thomas B., zwei Ultrafriesen, reiste ich am Samstag vor dem Lauf nach Horb am Neckar, wo Start und Ziel waren, an. Die Abholung der Startnummern und das Einrichten des Nachtlagers liefen problemlos und es gab ein Wiedersehen mit vielen anderen Läufern, mal wieder die einschlägig Verdächtigen, die man doch immer wieder traf. Unter anderem Peter B. aus Achim und Günter L. aus Osnabrück, bei dem ich 2013 beim 1. PUM auch meinen ersten Ultralauf überhaupt gelaufen war. Aber es gab auch ein paar neue Gesichter.

Ingo ließ es sich nicht nehmen, bzw. war bestimmt auch im Rahmen der Verkehrsrechtlichen Anordnung dazu verpflichtet, mit seinem unnachahmlichen Charme den Teilnehmern das korrekte Verhalten auf der Strecke nahe zu bringen. Immer auf den Begleitwegen zu den Straßen laufen und wenn keine vorhanden waren, immer auf der linken Straßenseite laufen. Bei roten Fußgängerampeln und geschlossenen Bahnschranken stehen bleiben, und so weiter... (Ingo sagt das schon auch immer mit gutem Grund, ist alles schon mal vorgekommen).
Ingo, der Organisator, beim ersten Briefung
Das Abendessen wurde im Rahmen des Horber Stadtfestes serviert. Nochmal war ausgiebiges Carboloading angesagt und das bei einem schönen lauen Sommerabend.
Genug für alle da :)
Abendstimmung in Horb am Neckar
Sonntag stand nun die erste Etappe des Schwarzwaldlaufes, von Horb nach Tennenbronn (rund 51km) an. Nicht jeder hatte in der Halle gut geschlafen, aber ich kam damit ganz gut zurecht, da in der Halle ja nur Teilnehmer und Betreuer übernachteten, alle "im gleichen Rhythmus" waren und keiner auf die Idee kam, nachts noch irgendwas zu veranstalten. Mich würden nur zu viel Lärm wertvollen Schlaf kosten.
Das Frühstück wurde nicht in der Halle, sondern in einem historischen Gebäude im Zentrum von Horb, dem Horber Steinhaus, 1507 als Speicherhaus für ein Spital erbaut, hergerichtet. Schon vorher wurde alles gepackt und verladen, nach dem Frühstück ging es dann direkt zum Start zu den Turnierwiesen am Neckar.
Bereit zur Gazellenfütterung?
Der Start erfolgte erst um 9 Uhr, die nächsten Tage würde er wesentlich früher erfolgen. Aber so war noch genug Zeit für Erinnerungsfotos und Fragen der Presse.
Stefan S. mit den Ultrafriesen Winfried B. und Thomas B. am Start des Schwarzwaldlaufes
Eine gewissen Nervosität beschlich doch die meisten und es war dann eine Erleichterung, als der Bürgermeister von Horb nach einer kurzen Ansprache pünktlich um 9 Uhr den Startschuß gab.
Auf der ersten Etappe Richtung Tennenbronn
Wenn im Marathon galt, nicht zu schnell loszulaufen, galt dies um so mehr für einen Mehrtages-Ultra-Marathon, vor allem für mich. Durch das Schielen auf eine gute Zeit oder Platzierung hatte so mancher schon Probleme anderer Art bekommen, wie etwa Shin Splints, Probleme in Knie, Sprunggelenk, und so weiter, und all das galt es tunlichst zu vermeiden. Also liefen wir sehr langsam los, es waren ja insgesamt doch über 270km in 5 Tagen zu bewältigen.
Wasserschloss in Glatt
Schon war der erste Verpflegungspunkt in Glatt, beim Wasserschloss, erreicht, und weiter ging's. Morgens war es von den Temperaturen sehr sehr angenehm, aber gegen Mittag wurden doch 30 Grad und mehr im Schatten erreicht.
Eine Zeitlang begleitete mich Norbert F. von Marathon4you, aber er war doch schneller als ich und ich musste ihn ziehen lassen. Die Strecke verlief vor allem entlang von Fahrradwegen entlang der Flusstäler und zum Teil auch auf Forstwegen im Wald, wo man den Schatten genießen konnte, Die Steigungen hielten sich (noch?) in Grenzen.


'Der Herr ist mein Hirte...' Pastor Ulli hat wieder den letzten VP besetzt
In Hutneck befand sich der 4. Verpflegungspunkt, besetzt durch Pastor Ullrich Schulte aus Bremen-Nord. Schon 1.000m vorher wurde der VP mit Worten aus Psalm 23 treffend angekündigt.

Man lief noch über eine Hochebene, mit genialen Aussichten auf eine offene Wald- und Wiesenlandschaft. Leider verlief das letzte Stück steil bergab in Serpentinen entlang einer Straße, aber alle 70 Läufer erreichten in der vorgeschriebenen Zeit (Maximum: 10 Minuten pro Kilometer inkl. Pausen) das erste Etappenziel Tennenbronn.
Unterkunft in Tennenbronn, Ingos Helfer hatten das Gepäck schon in die Halle gebracht
Thomas B. hatte bereits für Winfried, Peter und mich Plätze (und vor allem Turnmatten) in der Halle besetzt und wir konnten den restlichen Nachmittag zum Regenerieren nutzen. Ich war selber etwa im Mittelfeld platziert, womit ich zufrieden war. Überhaupt war jeder in meinem Umfeld von der ersten Etappe positiv angetan, aber jeder war auch vorsichtig, 'hörte' in seinen Körper hinein, dass da keine kleinere Blessur Ausmaße annehmen würde und man richtete die Ausrüstung für die zweite Etappe.

Das Essen wurde pünktlich um 18 Uhr durch einen Partyservice in der Halle serviert. Daneben waren ja auch im Helferteam Helmut S., bei dem Bier und Getränke erhältlich waren, und Thomas D., Organisator des Seensteiglaufes, mit einer Art fahrbarem Supermarkt, so dass man auch kurzfristig ohne lange Wege alles bekam. Vor allem der Flüssigkeitshaushalt war bei den Temperaturen wieder in Einklang zu bringen und ich genoss in der Halle, dass ich nicht mehr der prallen Sonne ausgesetzt war.
Morgenstimmung im Schwarzwald
Die zweite Etappe sollte von Tennenbronn nach Feldberg-Altglashütten wiederum über gut 50km führen. Nun waren wir im regulären Etappenlaufrhythmus: Das Hauptfeld startete um 7.30 Uhr morgens, die ganz schnellen um 8.30 Uhr. Es würde nun doch rund 1.100 Höhenmeter bergauf und 800 Höhenmeter bergab zu laufen sein.
In den Schwarzwaldtälern lag noch der Frühnebel und ich genoss die kühlen Temperaturen. Ich vermisste den ersten Verpflegungspunkt und war irritiert. Er sollte eigentlich bei KM 9,5 stehen, aber ich war schon 11 Kilometer gelaufen. Es ist dann schon beachtlich, wie sich im Kopf alles im die eine Frage, in diesem Fall um den fehlenden VP, dreht. Schließlich kam er doch noch, der Helfer musste kurzfristig umdisponieren, weil es an den für ihn relevanten Daten gar keine Streckenmarkierungen gab. Aber ich war beruhigt, als ich dann bei Kilometer 11 oder 12 endlich etwas zum Trinken nachladen konnte.
Da hinten ist irgendwo der Feldberg
Ja, es gab Steigungen, einige sogar! Aber die Höhen gaben auch Ausblicke auf die Umgebung. Kurz nach dem Titisee holte ich Günter L. ein, der normalerweise doch zügiger unterwegs war. Aber er war schwach geworden und hatte sich eine Tüte Eis geholt.
Den letzten Anstieg zur Gemeinde Feldberg brachte ich dann doch eher im Gehen hinter mich und schließlich erreichte ich die Feldberghalle, wo die "schnellen Hirsche" schon beim Relaxen waren, und Thomas B. uns in bewährter Form Schlafplätze reserviert hatte.
Zeitnahme am Ziel der 2. Etappe in Feldberg-Altglashütten
Abgesehen vom 1. Tag mit der Einführung verzichtet Ingo meist auf einzelne Etappen-Briefings. Davon wich er heute allerdings ab. Der Streckenmarkierer war bereits unterwegs gewesen und hatte die heute 3. Etappe bis zum 2. VP markiert, der Rest würde dann morgen markiert. Die Markierungen ließ Ingo immer zeitnah machen, damit die Möglichkeiten von vermeintlichen Spaßvögeln, die Pfeile zu entfernen oder in andere Richtungen zeigen zu lassen, minimiert wurden. Zusätzlich wurde gerade bei unübersichtlichen Stellen Sprühkreide zur Markierung verwendet.
Folgen Sie den Pfeilen...bis zum nächsten Etappenziel
Es standen morgen wohl ein paar trailige bergauf Abschnitte an, im Wald wurde Holz gemacht und man musste mit Aktivitäten von Waldschraten rechnen und irgendwo war auch die Rede von einer Kreisstraße, die aufgrund einer Baustelle für Autos blockiert, aber für Läufer passierbar wäre.
Abends gab es wieder hervorragendes Essen, geliefert an die Halle von einer örtlichen Metzgerei, und der Hallenablauf sah vor, pünktlich um 21 Uhr das Licht auszumachen.
Morgens auf der 3. Etappe
Start zur 3. Etappe: Recht kurz (knappe 45 Kilometer) und einiges an Bergab-Passagen, es sollte insgesamt rund 1.000m runter gehen und 400m rauf. Ein längeres Bergablaufen war natürlich auch für Knie und sonstige Gelenke gerade für die norddeutschen Flachlandläufer nicht zu unterschätzen.
Ich laufe eigentlich ja nur wegen der Verpflegung mit ;-)
Und es wurde wieder ein heißer Tag! Von daher war mir die kurze Etappe sehr recht. Mit den Temperaturen kam ich einigermaßen klar, aber die pralle Sonne behagte mir nicht. Mütze und Sonnencreme waren von Nöten, um sich da keinen Sonnenstich zu holen.
Ich war auch mit meinem Rhythmus sehr zufrieden. Bei früheren Etappenläufen waren die Muskeln auf den ersten Kilometern recht steif und ich musste mich zum Teil erst gehend fortbewegen, bis ich wieder flüssig laufen konnte. Aber mein Körper schien da eine gewisse Routine entwickelt zu haben. Nun gut, dies wird auch abhängig von den Etappenlängen sein. Bei vergleichbaren Läufen waren die Etappenlängen ja zum Teil bei 80 oder 90 Kilometern!
Beim dritten VP der Etappe feierten wir Bergfest: Die Hälfte des Schwarzwaldlaufes war geschafft!
3. Tag, 3. Verpflegungspunkt, Bergfest: Die Hälfte der 270km sind geschafft!
Und dies noch bei mir zumindest ohne Probleme, wenn auch bei moderatem Tempo. Aber gut und gesund ankommen war für mich die erste Priorität. Winfried B. hatte mittlerweile wohl mit einer Blase zu kämpfen und Kent R., den ich vom Heidschnuckenlauf kenne, hatte böse Krämpfe, hatte aber von überholenden Läufern wohl Magnesiumtabletten, Iso-Getränke und dergleichen bekommen, so dass er auch die Etappe finishen konnte.
Die schnellen Läufer durften aufgrund der Temperaturen statt um 8 um 8.30 Uhr starten und die ersten waren dann schon kurz nach 11 Uhr im Ziel. Allerdings gab es etwas Aufregung, da sich viele verlaufen hatten. Bislang hatten mich die roten Pfeile, für die man dann schon einen gewissen Blick entwickelte, nicht im Stich gelassen und ich musste nur in Ausnahmefällen mein etrex 20x bemühen. Aber es dabei zu haben und im Falle des Falles auch autark die Strecke zu finden, hatte schon etwas Beruhigendes.
Hemut R., Ultra-Urgestein aus Bremen-Nord, feuerte mich in Lauchringen an
In Lauchringen, kurz vor dem Zieleinlauf, noch eine nette Überraschung: Helmut R., Ultramarathon-Urgestein aus Bremen-Nord, war angereist und feuerte mich an.
Neben Helmut erwartete uns dort im Ziel eine wahre Luxus-Halle und es gab den Temperaturen entsprechend auch noch die Gelegenheit, Kohlehydrate in Form von Spagetthi-Eis aufzunehmen.
36 Grad in Lauchringen, nahe der Schweizer Grenze
Diesmal wurde nicht in der Halle gegessen, sondern in einer Sportgaststätte an einem Stadion, 600m von der Halle entfernt. Beim Abendessen empfand ich das als nicht störend, aber am nächsten Tag war ich dann doch etwas angespannt, um die Ausrüstung am Morgen für die Strecke zu richten, das Gepäck zu packen, und zu frühstücken. Ich war da irgendwie nicht so ganz im Takt, aber doch rechtzeitig und ohne größeren Stress startklar.
Die 4. Etappe war mit 61 Kilometer die längste, 650m sollte es dabei hoch, und 300m runter in Richtung Bad Dürrheim gehen. Aber zuerst verlief die Strecke ideal für norddeutsche Läufer, flach entlang der Wutach, fast wie zu Hause. Zeitweise ist die Wutach auch Grenzfluss zur Schweiz, so dass einige Läufer für nächstes Jahr einen Abstecher in eidgenössische Gefilde anregten (allerdings dürfte das hinsichtlich einer potentiellen Genehmigung wieder mehr Papierkram bedeuten).
Entlang der Wutach
Nach Kilometer 27 ging es dann bergauf, merklich! Und auf der Höhe um die Ortschaft Blumberg entfaltete sich eine Bilderbuchlandschaft mit geschwungenen Wegen, Wäldern und weiten Tälern. Au!!! Zum ersten Mal heute ging es bergab, und die 1.000 "negativen Höhenmeter" von gestern beschäftigten die Muskeln in meinem Hinterteil, welches sich nun schmerzhaft bemerkbar machte. Aber auch das rengte sich wieder etwas ein, aber so richtig angenehmes Bergablaufen wollte sich nicht einstellen. Immerhin waren meine Oberschenkel zufrieden.

So langsam hatte ich auch so einen eigenen Etappenrhythmus. Nach dem Start erst mal gar nicht daran denken, wie lange denn die Gesamtdistanz ging, sondern einfach nur mal locker lostraben, die Muskeln bewegen, den Morgen genießen. Dann waren schon 4 oder 5 Kilometer vorbei und da freute ich mich mich dann auf den ersten Verpflegungspunkt, der um Kilometer 9 kam und wo eigentlich "nur" Getränke serviert wurden. Dann ging's weiter, ich genoss die Landschaft, kam wieder in Trab, und freute mich auf den 2. VP, den ersten "richtigen" Verpflegungspunkt, wo ich dann eher schon ein zweites Frühstück zu mir nahm. Das war dann bei Kilometer 18, 19 oder 20, ups. Und da hatte man bei den meisten Etappen ja schon gut ein Drittel geschafft! So schnell ging das. Dann freute ich mich auf den 4. VP, wo ich mir dann meist ein Dropbag mit eigenen Dingen, eigenem Isogetränk und die von mir bevorzugtem Müsliriegel, zusammen mit einer Notfallaustattung an Laufbekleidung deponieren ließ. Wenn ich dort war, hatte ich ja schon zwei Drittel hinter mir und konnte mich schon so langsam auf das Ziel freuen. Ach ja, und zwischendurch bot die Landschaft sowie die Begegnungen mit Mitläufern auch einiges an Abwechslung.

Um einen Shin Splint vorzubeugen setzte ich nicht nur auf besagte, spezielle und sündhaft teure Laufsocken, sondern auch darauf, die Laufschuhe schon zu Beginn sehr locker zu schnüren. Nach etwa der Hälfte einer Tagesetappe musste ich dann nochmal etwas freier schnüren, man merkte schon, dass die Füße mit der Zeit etwas anschwollen. Aber zum Glück war ich bis zur Mitte der 4. Etappe verschont geblieben und sollte es auch für den Rest des Schwarzwaldlaufes sein.
Wie im Bilderbuch
Ein Segen war bei der immer noch vorherrschenden Hitze die vielen kleinen Brunnen in den Dörfern und Ortschaften. Ich nutze bei jedem die Gelegenheit, meine Mütze in das eiskalte Wasser zu tauchen und dann, zumindest für ein paar Meter, erfrischt weiterzulaufen.
Willkommene Abkühlung am Streckenrand
Die Zeit verging wie im Flug, durch Donaueschingen und wieder am letzten Verpflegungspunkt Pastor Ulli, diesmal unterstützt durch Helmut. Auf der Zielgerade nach Bad Dürrheim noch eine 4km lange Gerade, parallel zu einer Autobahn in der prallen Sonne. Vor und hinter mir immer wieder Läufer, die ich nicht einholen konnte, bzw. die mich nicht überholen konnten. So langsam konnte ich doch etwas aggressiver laufen, sofern das auf der 4. Etappe bei über gelaufenen 50km noch möglich war.
Ingo verteil zum letzten Mal die aktualisierten Roadbooks
Die Halle in Bad Dürrheim sollte recht eng sein, aber uns reichte sie. Sie befand sich bei einem Schulzentrum, welches etwas außerhalb des Ortes lag, so dass wir auch niemanden störten. Auf meiner GPS-Uhr waren heute doch 63 Kilometer zusammengekommen, vielleicht war die Strecke doch ein wenig länger als ausgeschrieben gewesen?
Abendessen in der Schulkantine
Das kohlehydratorientierte Abendessen wurde in der Schulkantine mit einem umfangreichen Salatbüfett serviert. Ingo richtete noch eine Art Vorab-Schlußansprache an die Läufer. Morgen stand die letzte Etappe an und einige würden wohl recht schnell abreisen. Ein paar hatten sich dann am Wochenende schon wieder zu diversen Laufveranstaltungen angemeldet. Aber nun gut, Regeneration war für mich zumindest auch wichtig.
So langsam stellte sich auch etwas Wehmut ein, die Tage und Kilometer waren wie im Fluge vergangen. Beherrschendes Thema unter vielen Läufern war der Deutschlandlauf 2017, der in ähnlicher Form, allerdings in längeren Etappen, von Sylt bis zur Zugspitze laufen soll (Anmerkung des Korrekturlesers: Geht´s noch???).
Die aktuellen Ergebnislisten finden lebhaftes Interesse
Wieder war Thomas B. als erster im Ziel, aber nicht mal er konnte Plätze an der Hallenwand reservieren. Wir anderen 3 Nordlichter waren dennoch mit der Reservierung sehr zufrieden.
4 Nordlichter unterwegs
Am Morgen des 5. Tages fühlte ich mich nicht ganz so fit und ließ es ruhig angehen. Plauderte ein wenig mit Peer S., der wie ich vor zweieinhalb Wochen zur Vorbereitung den Wappenweg-Ultra in Bielefeld gelaufen war und machte mich dann ein wenig auf die Aufholjagd, allerdings ohne zu übertreiben, es standen nochmal knapp 58 Kilometer an.
Letzter Morgenlauf
Ich konnte so doch auch noch das ein oder andere Wort mit Läufern wechseln, die ich die Tage nie gesehen hatte, weil sie doch hinter mir waren. Leider holte ich dann diejenigen, die normalerweise in meiner Sichtweite waren, im weiteren Tagesverlauf nicht mehr ein. Aber das störte mich nicht, fühlte mich gut, war auf der Zielgeraden, da konnte man nur dankbar sein.
Zudem boten nach 11 Uhr einige Schleierwolken doch etwas Linderung vor den Sonnenstrahlen, welchen wir in den letzten Tagen, abgesehen von Mütze und Sonnencreme, ungeschützt ausgesetzt gewesen waren.
Nicht mehr weit...
In Horb-Nordstetten, wo Ingo beheimatet war, befand sich das Ziel direkt vor dem El Gringo. Dort gab es wahlweise Kaffee und Kuchen, Bier oder ein Bratwürstchen.
El Gringo in Horb-Nordstetten
Ich verzog mich recht schnell zum Duschen in die Halle, wo wir ein letztes Mal übernachten würden, weil mir der Trubel vor dem El Gringo nach der Ruhe des Laufes doch etwas zu viel war. Ich wollte den Schwarzwaldlauf in Ruhe ausklingen lassen.
Geschafft!!!
Ich war sehr zufrieden, dass ich es geschafft hatte, 270km an 5 Tagen. Ich fand mich zwar irgendwo im Mittelfeld, aber wichtig war für mich der Finish ohne gesundheitliche Probleme, auch gerade, weil es eben beim Spreelauf nicht geklappt hatte.
Großen Respekt und vielen Dank an Ingo und sein Team, der Lauf war genial organisiert! Von diesen Erfahrungen und dem Gefühl, 'einfach nur unterwegs zu sein', werde ich wohl noch einige Zeit zehren. Genial war aber auch die Atmosphäre unter den Läufern und ganz besonders auch unter den Nordlichtern ;-)
Bei der Siegerehrung
Stefan S.

2016 Bremer City Triathlon

Was wir hinter uns haben 
Triathlon, der Zweite!

Am Sonntag, den 14. August um 11:30 Uhr war es so weit, vier Staffeln aus dem Mercedes-Benz Werk Bremen trafen sich zum Bremer City Triathlon.
Angemeldet als Mixed Staffel I gingen Astrid, Thomas und Werner an den Start. Dazu kam Mixed Staffel II mit Jenny, Rainer und Martin. Bei den Damen startete Staffel I mit Dipika, Isabelle und Corinna und Staffel II mit Silvia, Alex und Sonja.
Pünktlich um 12:00 Uhr fand die Wettkampfbesprechung statt, anschließend wurden die Räder eingecheckt und die vier Schwimmerinnen machten sich auf zum „Einschwimmen“ im knapp 20 Grad kalten Hafenbecken des Europahafens. Um 12:55 Uhr fiel der Startschuss für die knapp 100 Teilnehmer, die aus dem Wasser heraus auf die 500m lange Schwimmstrecke starteten. Von außen betrachtet ein riesiges Gewusel – zu erkennen waren nur weiße Badekappen und jede Menge aufspritzendes Wasser zwischen den gelben Bojen.
Badekappengewusel
In der Wechselzone machten sich die vier Radfahrer bereits fertig. Nach 8:30 Minuten kamen bereits die ersten Schwimmer angelaufen und übergaben den Staffel-Chip an die Radler. Alle Daimler Schwimmer lagen mit Schwimmzeiten von 10:02 bis 11:27 Minuten relativ nah beieinander und es war klar, dass heute recht weit vorne mitgespielt wurde. Durch die einheitliche Kleidung waren wir stets gut zu erkennen, so liefen die Wechsel von der einen auf die andere Disziplin problemlos.
Jenny vor der Übergabe an den Fahrradfahrer Rainer
Der Radparcour, eine zehn Kilometer lange Strecke in der Überseestadt, für die es einige Straßensperrungen gab, musste zwei Mal umrundet werden. Dabei galt – wie bei Veranstaltungen dieser Art üblich – ein Windschattenfahrverbot. Das heißt, dass sich auf zwölf Meter Entfernung – außer zum Überholen – nicht genähert werden darf.
Alle Radfahrer unserer vier Staffeln hielten sich daran, was eine Zeitstrafe ersparte. Nach 32:23 Minuten kam bereits der erste Radfahrer bei den Mixed Staffeln zurück, dicht gefolgt vom zweiten Radsportler der ersten Mixed Staffel. Genauso gut lief es bei den Frauen. Isabelle kam mit neuer Bestzeit nach 35:18 Minuten kurz vor Alex in die Wechselzone. Anders als beim Silberseetriathlon startete somit Corinna vor Sonja auf die Laufstrecken und schaffte es, die vor ihr liegenden Frauen zu überholen, was Platz 1 mit einer Gesamtzeit von 01:11:53 Stunden bedeutete!
Strahlende Corinna...

... diesmal vor Sonja
Werner beim Zieleinlauf
Erster Platz, Höhenluft schnuppern
Läufer Martin konnte mit der besten Laufzeit der Mixed Mannschaften (20:01 Minuten) ebenfalls viele Konkurrenten überholen und holte somit in 01:07:26 Stunden den 3. Platz für die zweite Mixed Mannschaft heraus. Die zweite Damen Mannschaft erreichte einen guten 4. Platz mit einer Gesamtzeit von 01:14:08 Stunden und auch die erste Mixed Staffel konnte einen 7. Platz von 28 Mannschaften erreichen (01:11.44 Stunden).
Auch ein erhöhter Ausblick vom 3. Platz
Alle gestarteten Mannschaften sind in den Top Ten ihrer jeweiligen Wertung, was wieder einmal bewies: Wir können nicht nur schnelle Autos bauen!
Viele Freunde und Verwandte kamen zum Anfeuern und Fotografieren vorbei, was mit Sicherheit zu den super Ergebnissen beigetragen hat und uns Sportler noch mal ordentlich gepusht hat.
Vielen Dank dafür!!
Unsere Triathleten
Corinna K. und Rainer G.
https://goo.gl/photos/osxjiuPgcxYCPsRu5
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